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Drei Dissertationen mit Fakultätspreis ausgezeichnet

Dr. Johanna Stark, wissenschaftliche Referentin am MPI für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen seit Januar 2017 und Dr. Angelika Meindl-Ringler, ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut, sind für ihre Dissertationen mit dem Förderpreis der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München 2016 ausgezeichnet worden. Zudem gehört auch Dr. Julian Schroeder, ehemaliger Gastdoktorand des Instituts, zu den Preisträgern.

Der Förderpreis der Juristischen Fakultät der LMU wird vom Alumni-Verein der Fakultät für Dissertationen verliehen, die sowohl durch den Erst- und Zweitgutachter als auch in der mündlichen Prüfung mit „summa cum laude“ bewertet wurden.

In ihrer Dissertation „Law for Sale – A Philosophical Critique of Regulatory Competition“, beschäftigt sich Dr. Johanna Stark mit dem Phänomen des Rechtswettbewerbs, also kompetitiven Dynamiken zwischen Anbietern von Rechtsregeln, die um die Gunst mobiler Nachfrager konkurrieren. Die Arbeit zeigt aus grundlagenwissenschaftlicher Perspektive Folgerungen und Probleme auf, die sich aus internationalen Rechtsmärkten ergeben. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Horst Eidenmüller, Freshfields Professor of Commercial Law at the University of Oxford, betreut.



Dr. Angelika Meindl-Ringler beschäftigt sich in ihrer Promotionsarbeit „The Concept of Beneficial Ownership in International Tax Law“ mit dem Konzept der Nutzungsberechtigung in Doppelbesteuerungsabkommen ("beneficial ownership"). Sie vergleicht die Verwendung und Bedeutung des Begriffs auf Ebene der OECD sowie in verschiedenen Ländern weltweit und entwickelt einen eigenen Ansatz, wie "beneficial ownership" idealerweise interpretiert werden sollte. Ihre Arbeit wurde von Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schön, Direktor am MPI für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, betreut.



Dr. Julian Schroeder beschäftigt sich in seiner Promotionsarbeit „Der persönliche Anwendungsbereich der Prospekthaftung nach den §§ 21 ff. WpPG und den §§ 20 ff. VermAnlG“ mit einer der wichtigsten Stellschrauben der Prospekthaftung und damit der Primärmarktpublizität, mit dem persönlichen Anwendungsbereich. Er untersucht den Kreis möglicher Adressaten der spezialgesetzlichen Prospekthaftung anhand eines eigenen informationsgeprägten Ansatzes, arbeitet rechtsökonomisch und rechtsvergleichend. Betreut wurde Dr. Julian Schroeder von Prof. Dr. Mathias Habersack, LMU München.

April, 2017