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Marta Castelon erneut für Ihre Dissertation ausgezeichnet

Dr. Marta Castelon und Dr. Raoul Riedlinger, Vorstandsvorsitzender des DWS-Instituts. Foto: DWS-Institut.

Dr. Marta Castelon, ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, wurde mit dem DWS-Wissenschaftspreis 2017 für ihre am Institut geschriebene Promotionsarbeit ausgezeichnet.

In "International taxation of income from services under double tax conventions - Historical origins, current practice and policy considerations" erforscht Dr. Castelon die internationale Besteuerung von Dienstleistungen gemäß den Doppelbesteuerungsabkommen aus rechtshistorischer, rechtsvergleichender und rechtspolitischer Perspektive. Betreut wurde die Dissertationsschrift von Professor Wolfgang Schön, Direktor am Max Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, sowie von Professor Luís Eduardo Schoueri von der Universität São Paulo in Brasilien.

Die Arbeit von Dr. Marta Castelon überzeugte die Jury des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V. (DWS-Institut), weil sie sich kritisch mit der Abkommenspraxis und Rechtsprechung sowohl von industrialisierten Ländern als auch von Schwellenländern auseinandersetzt und damit einen Überblick über die steuerlichen Chancen und Risiken gibt, die mit dem Export von Dienstleistungen in unterschiedliche Länder verbunden sind. Die Arbeit habe große praktische Relevanz für Steuerberater, die Finanzverwaltung, die Judikative und jeden Rechtsanwender.

Der mit 3000 Euro dotierte Preis wird jährlich vom DWS-Institut für Abschlussarbeiten von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern auf den Gebieten Steuerrecht, betriebswirtschaftliche Steuerlehre oder Finanzwissenschaften ausgeschrieben.

Im Juni 2017 erhielt Dr. Marta Castelon bereits den Preis der Münchner Universitätsgesellschaft für ihre Dissertation.

Dezember, 2017