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Die Grenzen internationaler Steuerkoordination

Zeit, Ort und Thema im Einklang: Ende März 2019 diskutierten in London just an dem Tag an dem Großbritannien aus der Europäischen Union austreten sollte, führende Ökonomen, Juristen und Betriebswirte aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik die Herausforderungen internationaler Steuerkoordination angesichts des zunehmenden Unilateralismus.

Die interdisziplinäre Konferenz wurde gemeinsam vom Nanovic Institute for European Studies an der University of Notre Dame, dem Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen und dem Norwegian Centre for Taxation organisiert.

Mit der Vielfalt der vertretenen fachlichen Hintergründe und Disziplinen ging auch eine thematische Vielfalt einher, die von den möglichen Auswirkungen des Brexit auf den Steuerwettbewerb, über die politische Koordinierung im Bereich der Digitalsteuer, bis hin zu Steuervermeidung und -hinterziehung durch multinationale Konzerne sowie möglichen Maßnahmen dagegen, reichte.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Kai A. Konrad, Direktor am MPI für Steuerrecht und öffentliche Finanzen, wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion die aktuellen Herausforderungen für die Zukunft finanzpolitischer Koordination beleuchtet. Die Diskussionsteilnehmer, Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung in München, Dr. Giorgia Maffini, Senior Manager Transfer Pricing bei PwC, Ludger Schuhknecht, Vize-Generalsekretär der OECD und Dr. John Vella, Associate Professor of Taxation der Oxford University, waren sich einig, dass das globale Steuersystem systemischen Veränderungen unterzogen werden muss, um mit den Herausforderungen des zunehmenden Unilateralismus Schritt zu halten.  Laura Arnemann

 

 

Mai, 2019