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Forschungspreis für "Law for Sale"

Die Preisverleihung zum Roman Herzog Forschungspreises Soziale Marktwirtschaft 2020 fand online statt.

Dr. Johanna Stark, wissenschaftliche Referentin am Institut, wurde für ihre Promotionsarbeit mit einem der höchstdotieren Dissertationspreise aus den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ausgezeichnet.

Am 7. Oktober 2020 verlieh das Roman Herzog Institut der Juristin den zweiten Platz des Roman Herzog Forschungspreises Soziale Marktwirtschaft 2020, gefördert und unterstützt durch die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.. An dem Auswahlverfahren haben Doktorand*innen und Habilitand*innen unterschiedlicher Fachrichtungen aus ganz Deutschland teilgenommen; einige wurden eingeladen, ihr Thema vor dem hochkarätigen Fachbeirat des RHI vorzutragen.

In ihrer bei Oxford University Press publizierten Dissertation „Law for Sale" nimmt Johanna Stark die philosophischen Grundlagen von Rechtswettbewerb sowie dessen Auswirkungen in den Blick. Dabei handelt es sich um eine Dynamik, im Zuge derer Staaten sich als Produzenten von „Rechtsprodukten“ im Wettbewerb um die Gunst mobiler Nachfrager sehen. Starks Buch befasst sich mit der Unvereinbarkeit von Rechtswettbewerb mit anderen Überzeugungen, die unser Denken über Recht und Staat prägen. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass „Rechtsmärkte“ in einem Spannungsverhältnis stehen sowohl zu unserer Vorstellung von den Funktionen von Rechtsnormen als auch zu unserem Verständnis von zentralen politischen Werten und Strukturprinzipien wie Demokratie, staatlicher Autonomie und politischer Autorität.

 

 

 

Oktober, 2020