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Dissertation von Philipp Redeker zweifach ausgezeichnet

v.l.n.r.: Prof. Dr. Bernd Huber (Präsident der LMU), Dr. Philipp Redeker, Dr. Wolfgang Strassl (1. Vors. der Universitätsgesellschaft) Foto: LMU

Die unter dem Titel „Beschaffenheitsbegriff und Beschaffenheitsvereinbarung beim Kauf“ erschienene Doktorarbeit von Philipp Redeker ist mit dem Fakultätspreis der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie mit dem Promotionsförderpreis der Münchener Universitätsgesellschaft ausgezeichnet worden. Mit dem Promotionsförderpreis werden junge Nachwuchswissenschaftler und –wissenschaftlerinnen für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet.

Philipp Redeker war bis Ende Mai 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Unternehmens- und Steuerrecht. Die Arbeit ist am Institut unter der Betreuung von Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schön entstanden.

Die Arbeit behandelt ein klassisch-dogmatisches Thema aus dem Bürgerlichen Recht, das besondere Bedeutung für das Wirtschaftsrecht, insbesondere für den Grundstücks- und Unternehmenskauf hat. Dort beruht der Kaufpreis meist auf den Mieterlösen oder Umsätzen der letzten Jahre. Werden diese Zahlen falsch angegeben, ist die am Beschaffenheitsbegriff aufgehängte Frage umstritten, ob Gewährleistungsrecht oder vorvertragliche Informationshaftung Anwendung findet. Basierend auf einer historischen Analyse dieses Problems sowie einem Vergleich beider Haftungsinstitute spricht sich Philipp Redeker für einen weiten Anwendungsbereich des Gewährleistungsrechts aus.

Februar, 2013