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Sieg beim Moot Court zum Steuerrecht

Ein Team aus Jurastudenten der Ludwig-Maximilians-Universität München hat bei dem Moot-Court-Wettbewerb zum Steuerrecht im Bundesfinanzhof (BFH) den ersten Platz in der Endausscheidung errungen. Teil des siebenköpfigen Siegerteams ist stud. jur. Simon Stepper, Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen.

Authentische Fälle vorbereiten und verhandeln
Das Besondere an diesem Moot Court, der im Abstand von 18 Monaten von der Deutschen Steuerjuristischen Gesellschaft (DStJG) und dem BFH organisiert wird ist, dass Fälle behandelt werden, die tatsächlich beim BFH anhängig sind. So ging es diesmal in einem Fall um die Berücksichtigung einer Einkommensteuerschuld im Rahmen der Erbschaftsteuer. Ein weiterer Fall betraf die Abzugsfähigkeit des Aufwands für ein häusliches Arbeitszimmer.

Die Studenten bereiteten zunächst eine Revisionsbegründung und eine Revisionserwiderung für beide Fälle vor. Im Anschluss trugen jeweils vier Teammitglieder ihre Position in einer mündlichen Verhandlung vor. Das Gericht, das zugleich als Jury fungierte, bestand aus dem Präsidenten des BFH, jeweils einem hochrangigen Vertreter der Anwaltschaft, der Finanzverwaltung und der Wissenschaft sowie einem weiteren Richter der BFH.

Bei der Vorbereitung auf die simulierten mündlichen Verhandlungen wurde das maßgeblich von Dr. Daniel Dürrschmidt (LMU) betreute Team unter anderem von Dr. Erik Röder (MPI) unterstützt.

Die Studenten freuen sich über ein Preisgeld von 1.000 Euro und sind gespannt, wie die Entscheidungen des BFH zu den realen Fällen ausfallen werden. 

Februar, 2013