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Fortentwicklung der Kapitalmarkthaftung


Ausschnitt Titelbild der Aktiengesellschaft

Der Bereich der Kapitalmarkthaftung entwickelt sich derzeit rasant – sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene. Alexander Hellgardt analysiert in drei gerade erschienenen Aufsätzen das aktuelle Geschehen und macht Vorschläge zur Fortentwicklung der Haftung.
Der Beitrag „Europarechtliche Vorgaben für die Kapitalmarktinformationshaftung“ (erschienen in: AG 2012, 154 ff.) nimmt den Entwurf der geplanten Marktmissbrauchsverordnung zum Anlass, die unionsrechtlichen Vorgaben für die zivilrechtliche Durchsetzung kapitalmarktrechtlicher Publizitätspflichten zu beleuchten.
Mit dem Entwicklungsstand der Haftung auf nationaler Ebene beschäftigt sich der Aufsatz „Praxis- und Grundsatzprobleme der BGH-Rechtsprechung zur Kapitalmarktinformationshaftung“ (erschienen in: DB 2012, 673 ff.). Anlass für die Analyse ist das IKB-Urteil, in welchem der Bundesgerichtshof eine haftungsrechtliche Relevanz des allgemeinen Marktmanipulationsverbots abgelehnt hat.
Die Entwicklung im Bereich des so genannten „grauen Kapitalmarkts“ betrachtet der Beitrag „Von der bürgerlich-rechtlichen Prospekthaftung zur Informationshaftung beim Vertrieb von Vermögensanlagen“ (erschienen in: ZBB 2012, 73 ff.). Vor dem Hintergrund des neuen Vermögensanlagengesetzes wird das „Rupert Scholz-Urteil“ des Bundesgerichtshofs analysiert.

Abgerundet wird die Analyse der Kapitalmarkthaftung durch die Publikation der beiden englischsprachigen Einträge „Mandatory Disclosure (Securities Markets)“ und „Prospectus Liability“, in der Max Planck Encyclopedia of European Private Law (hrsg. von Jürgen Basedow, Klaus J. Hopt und Reinhard Zimmermann, Oxford, OUP 2012).

Veröffentlichung:   Die Aktiengesellschaft / Der Betrieb / Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft / Max Planck Encyclopedia of European Private Law.