Aktuelle Meldungen

Lisa Windsteiger geht zum ifo Institut nach Fürth

Dr. Lisa Windsteiger wechselt an das neue Ludwig Erhard ifo Forschungszentrum für Soziale Marktwirtschaft und Institutionenökonomik, einer Niederlassung des ifo Instituts in Fürth. Dort wird sie auch die Position der stellvertretenden Leiterin ausfüllen.

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Albert-Hensel Preis für Jonathan Schindler

Dr. Jonathan Schindler ist für seine Dissertationen "Geldwäschegesetzgebung und Steuerrecht" mit dem Albert-Hensel Preis des Jahres 2022 ausgezeichnet worden.

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Öl und Gas: besser klimafreundlich nutzen als verbieten

Mit Verboten und Besteuerungsmaßnahmen möchte die globale Gemeinschaft die Nutzung fossiler Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas reduzieren und so den CO2-Ausstoß maßgeblich verringern. Diese Anstrengungen könnten aber einen Ansturm auf die verbleibenden fossilen Brennstoffreserven der Welt auslösen. Eine Studie von Kai A. Konrad und Kjell Erik Lommerud findet eine Lösung, um einen solchen „rush to burn“ zu bremsen oder umzukehren.

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Caroline Heber folgt Ruf an die Universität Wien

Unsere wissenschaftliche Referentin PD Dr. Caroline Heber hat den Ruf der Universität Wien angenommen. Dort wird sie im Februar 2023 den Lehrstuhl für Finanzrecht übernehmen.

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Dissertationen mit Fakultätspreis ausgezeichnet

Dr. Caroline Glenk und Dr. Jonathan Schindler sind für ihre Dissertationen mit dem Förderpreis der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München ausgezeichnet worden.

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Veranstaltungen

Post-Doc Conference 2022
Tagung
Datum: 10.10.2022 - 11.10.2022
Uhrzeit: Ganztägig
All-in fighting
Contests & Conflict
Datum: 12.10.2022
Uhrzeit: 17:00

Marco Serena will present the paper.

Aktuelle Publikationen

Geldwäschegesetzgebung und Steuerrecht

Jonathan Schindler

Die Verfolgung von Geldwäsche und die Verfolgung von Steuerstraftaten sind in den vergangenen Jahrzehnten immer näher aneinandergerückt. Vor allem durch das Geldwäschegesetz wird in die Grundrechte praktisch der gesamten Bevölkerung eingegriffen. Jonathan Schindler untersucht, ob die ursprünglich gegen Geldwäsche und Terrorismus gerichteten Instrumente für steuerliche Zwecke eingesetzt werden können und tatsächlich eingesetzt werden. Die zentrale Frage lautet: Ist der Einsatz des Geldwäscherechts für steuerliche Zwecke mit den Grundrechten der Betroffenen vereinbar?

Veröffentlichung: Schön, W. (Hrsg.), Hüttemann, R. (Hrsg.), Rechtsordnung und Steuerwesen (Bd. 57). Verlag Dr. Otto Schmidt KG, Köln 2022

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Elusive Effects of Oil and Gas Embargoes

Kai A. Konrad und Marcel Thum

Die Einnahmen, die einem Öl- oder Gasexporteur durch ein Embargo entgehen, sind ein konzeptionell unzulänglicher Indikator für den Schaden, der dem mit dem Embargo belegten Land entsteht. Das hängt mit einer speziellen Eigenschaft von Rohstoffmärkten zusammen. Kai A. Konrad und Marcel Thum untersuchen die Wirksamkeit von Energieboykotten, speziell auch für den Fall von autokratisch regierten Ländern.

Veröffentlichung: Working Paper of the Max Planck Institute for Tax Law and Public Finance No. 2022-05.

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Taxing Profit in a Global Economy

Michael P. Devereux, Alan J. Auerbach, Michael Keen, Paul Oosterhuis, Wolfgang Schön und John Vella

Führende Steuerexperten aus Rechtswissenschaft und Ökonomie beschäftigen sich mit Grundsatz- und Praxisfragen der Besteuerung von Unternehmensgewinnen und der Aufteilung der Besteuerungsrechte zwischen den beteiligten Staaten.

Veröffentlichung: Oxford, 2021, Oxford University Press, 370 Seiten.

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The Law between Objectivity and Power

Philip M. Bender (Hrsg.)

Ist Recht ein Instrument der Macht oder im Gegenteil in der Lage, Macht aufgrund seines objektiven Charakters einzugrenzen? Dieser Frage wird im Rahmen eines internationalen sowie inter- und intradisziplinären Ansatzes nachgegangen.

Veröffentlichung: Nomos, 2022, 477 Seiten, Englisch

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Regulierungdickicht – ein Problem?

Stefano Barbieri, Kai A. Konrad

Ein bekanntes Phänomen moderner Gesellschaften ist das wachsende Dickicht an Regulierungsvorschriften im beruflichen und privaten Alltagsleben. Während die einzelnen Regulierungen sinnvoll erscheinen mögen, ist ein Übermaß an zu strikten und zu tiefgehenden Vorschriften ein Problem. Von Fragen der freien Persönlichkeitsentfaltung ganz abgesehen, scheint dieses Geschehen Innnovationsfähigkeit und Wachstumsdynamik zu bremsen und sich damit gegen die Grundlagen für die Wohlfahrt solcher Gesellschaften zu richten.

Veröffentlichung: Oxford University Law Blog, 17/12/2020

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