Otto Schmidt-Preis für Dr. Johanna Stark

Dr. Johanna Stark, wissenschaftliche Referentin am Institut, wurde mit dem Otto Schmidt Preis für Veröffentlichungen im Internationalen Recht ausgezeichnet.

Im Rahmen einer virtuellen Preisverleihung überreichte Professor Dr. Felix Hey, Verleger des Otto Schmidt Verlags, ihr am 16. Dezember 2020 den Preis für den in der StuW 1/2019 erschienenen Beitrag „Verteilungsgerechtigkeit als Prinzip des internationalen Steuerrechts“. Darin geht Johanna Stark der Frage nach, ob das internationale Steuerrecht als politisches Instrument dienen kann und soll, um ungleiche Ressourcenverteilung über den nationalen Rahmen hinaus zu kompensieren. Dabei sei der Juristin in herausragender Weise gelungen, „die Kenntnisstränge der politischen Philosophie sowie der Jurisprudenz und deren beider unterschiedliche Diskussionsansätze miteinander zu verbinden“, heißt es in der Pressemitteilung des Verlags.

Mit dem Otto Schmidt-Preis der Stiftung zur Europäisierung und Internationalisierung des Rechts werden sowohl langjährig engagierte Juristen*innen für ihre bereits geleistete Arbeit und für die Heranführung junger Wissenschaftler*innen als auch akademischer Nachwuchs für besonders herausragende Aufsätze aus wissenschaftlichen Zeitschriften geehrt.

Neben Dr. Johanna Stark wurden in diesem Jahr auch Prof. Dr. Juliane Kokott, Generalanwältin am EuGH und Titularprofessorin an der Universität St. Gallen sowie Dr. Laura Hering vom Max-Planck-Institut für ausländisches und öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg mit dem Otto Schmidt-Preis geehrt.

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Dezember 2020