Kardinal-Innitzer-Förderungspreis für Caroline Heber

Das Bild zeigt Preisträgerin Caroline Heber zusammen mit Professor Michael Lang und Kardinal Schönborn bei der Preisverleihung.

Caroline Heber mit Professor Michael Lang (Wirtschaftsuniversität Wien) und Kardinal Schönborn bei der Preisverleihung.

PD Dr. Caroline Heber MTax(Sydney) hat für ihre Habilitationsschrift „Enhanced Cooperation and European Taxation“ den Kardinal-Innitzer-Förderungspreis erhalten.

Gegenstand der Habilitationsschrift ist die verstärkte Zusammenarbeit im europäischen Steuerrecht (Enhanced Cooperation and European Taxation), die sich Kernfragen des Steuer- und Europarechts widmet. Konkret geht Caroline Heber der Frage nach, inwieweit die vertiefte Integration zwischen einzelnen Mitgliedstaaten dem Recht der verstärkten Zusammenarbeit eine privilegierte Stellung verleiht – oberhalb der Ebene mitgliedstaatlicher Rechtsetzung, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau allgemein verbindlicher Richtlinien und Verordnungen. Eine solche privilegierte Stellung des Rechts der verstärkten Zusammenarbeit hat insbesondere Einfluss auf die Zulässigkeit, den Harmonisierungserfolg zwischen den teilnehmenden Mitgliedstaaten zu schützen.

Caroline Heber schrieb ihre Habilitationsschrift am Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen in der Abteilung von Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schön. Das Habilitationsverfahren fand an der WU Wien unter Leitung von Prof. Dr. DDr. h.c. Michael Lang statt. Die Schrift ist bei der Oxford University Press in der Serie Oxford Studies in European Law mit dem Titel Enhanced Cooperation and European Tax Law erschienen.

Der Kardinal-Innitzer-Förderungspreis wird jährlich an hervorragende junge österreichische Wissenschafter und Wissenschafterinnen aus den Bereichen Theologie, Geisteswissenschaften, Rechts- und Staatswissenschaften, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Human- und Veterinärmedizin, Naturwissenschaften und wissenschaftlich fundierte Publizistik verliehen.

November 2021